Marie des Brebis

Monatstipp Januar 2008

Christian Signol: Marie des Brebis

Verlag: Urachhaus
rezensiert von Christian Oelemann

So sehr ich es liebe, zu beraten, so sehr mag ich es auch, von meinen Kunden beraten zu werden, denn ich kann unmöglich einen Blick auf und in alle auf dem Buchmarkt existierenden Titel haben.
Vor kurzem hatte ich das große Glück, auf diese Weise einem Buch begegnen zu dürfen, das mich so sehr faszinierte und berührte, daß ich es nach der zweiten ungemindert begeisterten Lektüre nun zum Tipp des Monats küren muß: „Marie des Brebis“ (Marie von den Schafen).
Christian Signol hat in berührend einfachen Worten die authentische Geschichte einer südfranzösischen Schäferin komponiert, in Tonarten und Melodien für das Herz. Er erzählt das Leben einer einfachen und sehr lebensklugen Frau, das fast das ganze letzte Jahrhundert umspannt. Es ist ein Leben mit Blick auf das Wesentliche, auf das, was Lebensgrundlage und Lebensnahrung ist: es ist eine Hommage an die Liebe.
Marie lebt uns ein klagloses Annehmen aller Lebensbedingungen vor und ein Lieben dessen, was ist. Sie ist eine starke, mutige, tapfere und glückliche Frau, deren Herzensweisheit einfach ergreifend ist und innehalten lässt im „Zivilisationsrausch“ und im so oft empfundenen Gefühl der Schnelllebigkeit.
Marie hat in ihrer Einfachheit so viel zu sagen und zu verschenken.
Ich möchte Sie dazu einladen, mit Christian Signols schönen Worten in Maries Leben zu reisen, in eine Welt voller Weisheit, die gerade deshalb glücklich macht, weil sie so einfach ist.
Ich verneige mich vor Marie.

"Bestsellerlisten interessieren uns an dieser Stelle nicht. Was Sie hier finden, sind Bücher, die wir lieben".

"Anne Tyler gehört zum Besten, was wir an Erzählern gegenwärtig haben." (Jonathan Franzen)

"Ich behaupte: Das ist das neue Meisterwerk einer der besten Schriftstellerinnen deutscher Sprache überhaupt!" (Christian Oelemann über Lena Gorelik)

"Einmal mehr beweist der britische Schriftsteller, dass er zu den ganz Großen seiner Zunft gehört – zu den wirklich Souveränen." (Christian Oelemann über Ian McEwan's KINDESWOHL)
"Wolf Schneider war und ist nie mittelmäßig sondern stets erstklassig. Genau wie sein Buch!" (Christian Oelemann zu HOTTENTOTTENSTOTTERTROTTEL)
"Nicht nur die Architektur dieses Romans ist perfekt; Anne von Canals Sprache ist es auch: punktgenau und unmissverständlich." (Christian Oelemann über Anne von Canals DER GRUND)

«Der Roman ist herrlich. Ein Roman über das Glück. So witzig und ehrlich. Ich habe ihn so gerne gelesen.»
(Gerwig Epkes, SWR2, Literatur über Patrick Tschans «Eine Reise später»)"

Christian Oelemann