Heidiland

Monatstipp März 2008

Susanne Fengler: Heidiland

Verlag: Kiepenheuer & Witsch
rezensiert von Christian Oelemann

Ich kenne die Fengler schon länger, seit ihrem fulminanten Debütroman "Fräulein Schröder", jenem blitzgescheiten Roman über die Merkel und die Macht.

Jetzt ist Susanne Fengler ein Meisterwerk gelungen, zu dem ich sie und den "Kiepenheuerverlag" nur beglückwünschen kann. In "Heidiland" erzählt die sprachgewaltige Autorin von deutschen Gastarbeitern in der Schweiz am Beispiel von Ilka, die Fachärztin in einem Zürcher Spital wird. Confoederatio helvetica ist das Nachbarland, in dem vieles sehr anders funktioniert als in Germania. Mit Ilka lernen wir Leser es und staunen. Auch erfahren wir einiges über die Zusammenhänge auf dem weltweiten Arbeitsmarkt sowie eine Menge über männliche Eitelkeiten. Außerdem lesen wir eine hinreißende Liebesgeschichte, sogar mit happy end, und alles in allem eine Prosa, wie sie nur ganz wenige Schriftsteller beherrschen.
Lassen sie "Heidiland" nicht liegen! Das ist ein wunderbares Buch!

"Bestsellerlisten interessieren uns an dieser Stelle nicht. Was Sie hier finden, sind Bücher, die wir lieben".

"Anne Tyler gehört zum Besten, was wir an Erzählern gegenwärtig haben." (Jonathan Franzen)

"Ich behaupte: Das ist das neue Meisterwerk einer der besten Schriftstellerinnen deutscher Sprache überhaupt!" (Christian Oelemann über Lena Gorelik)

"Einmal mehr beweist der britische Schriftsteller, dass er zu den ganz Großen seiner Zunft gehört – zu den wirklich Souveränen." (Christian Oelemann über Ian McEwan's KINDESWOHL)
"Wolf Schneider war und ist nie mittelmäßig sondern stets erstklassig. Genau wie sein Buch!" (Christian Oelemann zu HOTTENTOTTENSTOTTERTROTTEL)
"Nicht nur die Architektur dieses Romans ist perfekt; Anne von Canals Sprache ist es auch: punktgenau und unmissverständlich." (Christian Oelemann über Anne von Canals DER GRUND)

«Der Roman ist herrlich. Ein Roman über das Glück. So witzig und ehrlich. Ich habe ihn so gerne gelesen.»
(Gerwig Epkes, SWR2, Literatur über Patrick Tschans «Eine Reise später»)"

Christian Oelemann