Der Sturm vor der Ruhe

Monatstipp April 2012

Neale Donald Walsch: Der Sturm vor der Ruhe

Verlag: Allegria
rezensiert von Susanna Erb

In diesem Monat wage ich mich einmal an einen Tipp heran, der sicher sehr ungewöhnlich ist: es ist kein Roman. Und das bedeutet eine Veränderung hinsichtlich des Tipp-Genres.
Sie bedeutet zugleich und darüber hinaus aber noch mehr: die Chance für eine Veränderung in unser aller Leben.
Für manch einen Leser mag das provozierend sein, aber ist das nicht allemal besser als sich im ewig Gleichen weiterzubewegen?
Was Sie hier lesen werden, wenn Sie es denn wollen, ist eine Einladung – und sie liest sich wirklich spannend!
Sie werden dazu eingeladen, mit anderen gemeinsam unsere Kulturgeschichte neu zu schreiben.
Wahrscheinlich haben Sie es längst bemerkt: unser Planet und die Menschen können nicht weitermachen wie bisher (das weltweite Wachstum verbraucht derzeit 1,5 Erden).
Das Leben muß sich ändern, um fortbestehen zu können und diese Veränderung wiederum garantiert sein Fortbestehen.
Der Weg dorthin ist ganz einfach, wenn wir bereit sind, unsere Grundannahmen zu überprüfen. Es geht weder um Missionierung noch darum, etwas Besseres als das Gewohnte vorzustellen. Es geht einfach nur darum, etwas anderes als das Bisherige zu initiieren, weil die Antworten und die Problemlösungen, die wir in der Vergangenheit versucht haben, nicht funktioniert haben. Könnte es da nicht von Vorteil sein, wenn wir gemeinsam nach neuen suchen?
Ein neues System von Ideen und Glaubensüberzeugungen kann eine neue Gesellschaft erschaffen und es hat damit zu tun, was wir im Hinblick auf das
Leben, Gott, uns selbst und die Mitmenschen für wahr halten. So würden wir das Problem unserer Welt auf der Ebene lösen, auf der es existiert.
Sind wir Opfer oder sind wir Schöpfer?
Wir haben die Macht, die größte „sanfte Revolution“ auszulösen, die der Planet bislang erlebt hat und eine neue Ära einzuleiten.
Wir können den Sturm zur Ruhe bringen.
„Das Paradies ist nur ein Gespräch weit entfernt“, sagt N.D.Walsch.
Dabei gibt es im Grunde nur zu erinnern, was wir vergessen haben: wer wir sind und daß wir alle eins und mit allem eins sind. Wenn wir uns entscheiden, individuell verantwortlich und kollektiv mitfühlend zu sein, verändert sich unser Sein und daraus resultierend unser Tun ganz von selbst.
Jeder möge diese Frage für sich selbst beantworten (bitte keine Verurteilungen).
Wir können jeden Moment neu wählen: wer möchte ich sein und was möchte ich erleben?
Sehen Sie die Notwendigkeit und haben Sie Lust, an einer neuen Kulturgeschichte mitzuwirken? Hier erfahren Sie mehr über die Starthilfen für einen Neuanfang in Politik, Wirtschaft und Kultur. Ich lege Ihnen dieses wunderbar weise und ermutigende Buch sehr ans Herz. Sie müssen nichts daraus glauben; aber es lohnt sich auf jeden Fall, sich damit auseinander zu setzen.
Ich freue mich, in dieser Zeit zu leben.
Susanna Erb

PS: Wenn Sie Lust auf ein Gespräch haben, dann melden Sie sich gerne bei uns!

"Bestsellerlisten interessieren uns an dieser Stelle nicht. Was Sie hier finden, sind Bücher, die wir lieben".

"Anne Tyler gehört zum Besten, was wir an Erzählern gegenwärtig haben." (Jonathan Franzen)

"Ich behaupte: Das ist das neue Meisterwerk einer der besten Schriftstellerinnen deutscher Sprache überhaupt!" (Christian Oelemann über Lena Gorelik)

"Einmal mehr beweist der britische Schriftsteller, dass er zu den ganz Großen seiner Zunft gehört – zu den wirklich Souveränen." (Christian Oelemann über Ian McEwan's KINDESWOHL)
"Wolf Schneider war und ist nie mittelmäßig sondern stets erstklassig. Genau wie sein Buch!" (Christian Oelemann zu HOTTENTOTTENSTOTTERTROTTEL)
"Nicht nur die Architektur dieses Romans ist perfekt; Anne von Canals Sprache ist es auch: punktgenau und unmissverständlich." (Christian Oelemann über Anne von Canals DER GRUND)

«Der Roman ist herrlich. Ein Roman über das Glück. So witzig und ehrlich. Ich habe ihn so gerne gelesen.»
(Gerwig Epkes, SWR2, Literatur über Patrick Tschans «Eine Reise später»)"

Christian Oelemann